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Fallstudien
Großes Stahlwerk verwendet @RISK, um die Stilllegung des Hochofens zu verwalten

Risikomanagement ist der Vorgang, durch den das Risiko identifiziert, analysiert und möglichst reduziert wird. Dieser Vorgang wird oft ziemlich planlos vorgenommen, d. h. ohne richtige Verfahrensstruktur. Ein progressiverer Ansatz wurde dagegen von dem großen Stahlunternehmen Corus gewählt, um eine große, mittelfristige Reparatur am größten Hochofen Europas vorzunehmen, der Teil des englischen Betriebs Teesside Works in Redcar ist. Dieses Arbeitsprogramm wurde viel beachtet, da dieser Hochofen die einzige eisenproduzierende Einheit im Teesside Works-Komplex ist. Während der Stilllegungsperiode fanden keine Stahlproduktion und Abgüsse in Lackenby statt und wurde auch kein Sintern in Redcar vorgenommen.

Corus engagierte die Firma HVR Consulting Services Ltd, die sich im Risikomanagement gut auskennt, um eine Reihe von Projekt- und Geschäftsrisikobewertungen vorzunehmen. Durch diese Bewertung sollten alle Projektrisiken identifiziert und analysiert werden, während @RISK dazu verwendet wurde, die zeitskalierten Projektdaten zu analysieren. Hinsichtlich Projektplanung wurde die Variabilität in Bezug auf Aktivitätsdauer mit den Risiken aus dem Risikoregister kombiniert, um das Risikomodell zu erstellen. Dieses Modell wurde dann mittels @RISK analysiert, um nicht nur die wahrscheinlichen Projektergebnisse vorauszusagen, sondern auch um die Hauptbereiche zu identifizieren, auf die besonders geachtet werden muss, um Zeiteinsparungen ermöglichen.

Die Geschäftsbewertungen wurden im Hinblick auf die gesamte C&I-Abteilung von Corus vorgenommen, um die volle Auswirkung der Hochofenstilllegung auf das Unternehmen genau abschätzen zu können. Auch wurden durch diese Geschäftsbewertungen die Hauptrisiken für Corus identifiziert, und zwar einschließlich kommerzieller, finanzieller, technischer und logistischer Risiken. Mithilfe von @RISK wurde ein Prozessmodell konzipiert, um den Produktionsdurchsatz an den C&I-Geschäftsstellen zu modellieren und abzuschätzen, und zwar unter Einbeziehung der Auswirkung aller identifizierten Risiken. Dieses Modell wurde anschließend dazu verwendet, den Hochofen-Lenkungsausschuss mit Informationen über die Stahlvorratserfordernisse zu versorgen, damit dieser Lenkungsausschuss dann die entsprechenden kommerziellen und Produktionsentscheidungen treffen und testen konnte.

Innerhalb von Corus wurde dieses Projekt als großer Erfolg angesehen. Die Hochofen-Neuzustellung wurde innerhalb von 68 Tagen und 9 Stunden erledigt, was in der Tat der sehr aggressiven Zielsetzung von 70 Tagen entsprach. Jeder Produktionsausfalltag ist für Corus nämlich sehr kostspielig, sodass eine schnelle Neuzustellung äußerst wichtig war.

Das Hauptproblem der Rohstoffversorgung für die Stahlwerke während der Stilllegung des Hochofens wurde ebenfalls erfolgreich gelöst. Der Betrieb arbeitet mit einem nicht reduzierbaren Rohstoffminimum, um stets für unvorhergesehene Fluktuationen in Hochofenausstoß. Stahlgussleistung und Stahlbedarf bereit zu sein. Bei Ende der Stilllegung war sogar noch etwas mehr als das nicht reduzierbare Minimum vorhanden, und zwar hauptsächlich dadurch, dass die Bestellungen eines der Stahlwerke während der Hochofenstilllegung reduziert worden waren.

In einer nachfolgenden Abschlusssitzung des Hochofen-Lenkungsausschusses wurde diskutiert, was für den Erfolg des Projekts besonders wichtig gewesen war und was man daraus für die Zukunft lernen könnte. Es wurde festgestellt, dass die zeitskalierte Risikoanalyse (mittels @RISK) ein besonders nützliches und diszipliniertes Tool in Bezug auf Stilllegungsdauer war. Auch konnte auf diese Weise das Geschäftsrisiko besser abgeschätzt werden. Aus der Tatsache, dass die Stilllegungsdauer so wichtig für den Erfolg des Projekts war, wurde deutlich, dass die Ablaufsplan-Risikoanalyse in der Tat von sofortigem Nutzen ist, da dadurch eine realistische Stilllegungsdauer abgeschätzt werden konnte.

Es war klar zu sehen, dass die Geschäftsrisikobewertung und besonders auch das @RISK-Prozessmodell sehr wichtig für den Erfolg des Projekts waren. Durch das Prozessmodell konnten der Eisenproduktionsausstoß vor der Hochofenstilllegung und die Wiederindienststellungsrate realistisch analysiert werden, und zwar einschließlich der Risikoauswirkungen auf das Geschäft und der Unbestimmtheit hinsichtlich Stilllegungsdauer.

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» Corus Steel



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